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GABI ANNA MÜLLER

Fotografin, Worpswede

Gabi Anna Müller


Aufgewachsen in Köln und Hannover

Studium der Germanistik und Religionspädagogik

Langjährige Arbeit in der Bremischen Evangelischen Kirche

1999 – 2001 Ausbildung zur Kunsttherapeutin bei Gregg Furth/New York

Dozentin in der Ausbildung zum Sterbebegleiter*in


Lebt und arbeitet seit 2001 in Worpswede.


Mit 14 Jahren bekam ich meinen ersten Fotoapparat, seitdem ist Fotografieren zu meiner Leidenschaft geworden. Es folgte eine kontinuierliche Weiterbildung durch Fotoworkshops und Fotoseminare.

Menschen, rund um den Globus, in ihren oft bedrückenden Lebensumständen und fremden Lebenswelten, sind mein Hauptthema. Abseits der touristischen Pfade fange ich ihren Alltag und ihre Lebensbedingungen mit der Kamera ein und wage einen Blick hinter das Vordergründige.

Meine Fotos erzählen Geschichten über Menschen und ihren Alltag, ihren Glauben, ihre Armut, ihre Hoffnung - ohne sie einem voyeuristischen Blick auszuliefern.

Meine Fotografie lädt zum Blickwechsel ein, für Momente den eigenen Standpunkt zu verlassen und den Blick zu schärfen für Fremdes und Unbekanntes.

Ein Appell zum Hinsehen.



Ausstellungen/Beteiligungen

2019 Galerie Altes Rathaus Worpswede Blickwechsel (solo)

2018/17 Kunstkontor Worpswede 

20o17 Open Air Galerie Worpswede / RAW Photofestival

2016 Kunstkahn Worpswede / RAW Photofestival

2014 Galerie Altes Rathaus Worpswede / Dem Fernen nah

2014 Galerie Altes Rathaus Worpswede Land.schafft.Fotografie



www.gabianna-mueller.de


Die in der Ausstellung gezeigten drei Fotografien von Gabi Anna Müller entstanden im Januar 2019 in Dharavi, dem größten Slum Asiens in Mumbai/Indien. Eine Million Menschen leben und arbeiten dort, ihr Lebensunterhalt beträgt ca. 30 Euro im Monat, für je 1400 Bewohner gibt es eine Gemeinschaftstoilette. Plastikmüll aus aller Welt wird hier sortiert, gewaschen, geschmolzen und zu Granulat verarbeitet, das zum größten Teil nach China verkauft wird. Der gesamte Müll wird per Hand sortiert, was extrem gesundheitsschädlich ist. Atemschutzmasken, Handschuhe oder Schutzkleidung gibt es nicht. Viele der Arbeiter sind extra wegen eines Jobs in der Recyclingbranche aus anderen Teilen Indiens nach Dharavi gekommen. Ohne Familie, ohne Wohnung. Sie schlafen in den kleinen Fabriken auf dem Fußboden oder auf dem Dach. Wasser gibt es für wenige Stunden am Tag, manchmal im Haus oder in der Nähe. Die Kosten hierfür betragen ca. 2 Euro im Monat. In Dharavi befinden sich mittlerweile auch 15.000 Kleinstbetriebe wie Töpferwerkstätten, Schneidereien und Ledermanufakturen.


Gabi Anna Müller
Gabi Anna Müller
Gabi Anna Müller

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